Erdwärme (Geothermie)
Die Erdwärme ist eine erneuerbare Energie, mit großer Bedeutung. Hier wird die in der Erdkruste gespeicherte Wäre ausgenutzt. Die Wärme kommt aus dem Erdkern, welcher nach Schätzungen ca. 4500 °C bis 6000°C heiß ist. Es ist möglich, sie direkt zu nutzen, oder sie zur elektrischen Erzeugung zu verwenden. Bei der direkten Nutzung wird sie zum Heizen oder Kühlen von Wohngebäuden benutzt.
Dies funktioniert über Wärmepumpenheizungen, welche erhitztes Wasser durch Heizungssysteme pumpen.
Die elektrische Energie wird wiederrum über heißen Dampf (welcher in der Erde entsteht, oder welcher durch die Hitze im Erdinneren erzeugt wird)
und Turbinen, welche an einen Generator gekoppelt sind, erzeugt.
Jedoch kann die Erdwärme nicht überall verwendet werden.
Es müssen bestimmte geologische Gegebenheiten vorhanden sein.
Um die Energie nutzen zu können, muss man bestimmte Temperaturen haben.
Zudem sollten diese möglichst nahe an der Erdoberfläche liegen.
Besonders gut eignen sich sog. Hochenthalpie- Lagerstätten (Vulkan- und Hot- Spot- Gebiete).
In Deutschland müsste man entsprechend Tief bohren, um in Regionen zu gelangen, in denen es warm genug ist.
Aber auch diese Stellen sind vorhanden. Das erste Erdwärmekraftwerk in Deutschland wurde im Jahr 2003 in Neustadt- Glewe errichtet. Im Jahr 2008 sollen es drei Kraftwerke werden.
In Zukunft wird diese Energiequelle weiter an Bedeutung gewinnen, gerade im Zuge der Förderung von erneuerbaren Energien.
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